Wer führen will, braucht Austausch außerhalb des eigenen Systems

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Christiane Weidenbach hat ihre Laufbahn von der Ausbildung zur Bürokauffrau über das Arbeiten in einem jungen Start-up bis zur geschäftsführenden Gesellschafterin entwickelt. Sie arbeitete sich früh in kaufmännische und personalnahe Themen ein, später kamen Marketing und Vertragswesen hinzu. Sie kennt den Weg von der Kollegin zur Führungskraft aus eigener Erfahrung und weiß, was es bedeutet, Schritt für Schritt mehr Verantwortung zu übernehmen.

 

Im X-Mentoring begleitet sie junge Führungskräfte auf Augenhöhe. Ehrliches Hinterfragen gehört für sie genauso dazu wie die Bereitschaft, eigene Erfahrungen weiterzugeben.

Was motiviert dich, deine Erfahrungen im X-Mentoring weiterzugeben?

Die Weitergabe von Wissen und Erfahrungen hat mich schon immer motiviert, erst als Ausbilderin und später in der Förderung junger Mitarbeitender. Ich hatte selbst das Glück, gute Mentoren auf meinem Weg zu haben. Besonders wichtig finde ich den Austausch auf Augenhöhe mit jemandem außerhalb des eigenen Unternehmens, der sich auch traut, unangenehme Fragen zu stellen.

Was macht für dich eine gute Mentorin aus?

Eine gute Mentorin muss zuhören können und motivieren. Sie sollte sich auf die Situation des Mentees einstellen und durch kontinuierliche, manchmal auch kritische Fragen helfen, die wirkliche Ursache eines Problems zu finden. Hilfreich ist auch, über eigene Fehler zu sprechen. Nicht als Lehrstück, sondern damit der Mentee sieht, wie man Ursachen erkennt und Lösungen findet.

Warum sollte jemand Mentor:in werden?

Jeder hatte in seiner beruflichen Laufbahn Situationen oder Projekte, in denen ein externer Mentor hilfreich gewesen wäre. Mit diesem Gedanken lohnt es sich, Mentor zu werden. Auch wenn Zeit ein knappes Gut ist, kommt viel zurück, denn der Wissenstransfer läuft ja auch in Richtung Mentor. Man bekommt immer wieder neue, frische Perspektiven und manchmal sogar gute Literaturempfehlungen. Gleichzeitig entsteht ein Netzwerk außerhalb des eigenen Unternehmens.

Wem würdest du das X-Mentoring empfehlen und warum?

Ich würde X-Mentoring Unternehmen empfehlen, die nächste Führungspositionen mit Menschen aus dem eigenen Haus besetzen wollen. Für die Mentees ist es eine Möglichkeit, Führungskompetenzen zu entwickeln und im akuten Berufsalltag Unterstützung zu bekommen. Gleichzeitig zeigt die Teilnahme Wertschätzung. Sie macht sichtbar: Wir trauen dir diesen nächsten Schritt zu.